Hamburg: Auch gegen Sanogo wird nicht ermittelt
Keine Sperre für Jarolim
David Jarolim wehrte in der 56. Minute im Stadion der Freundschaft einen Ball auf der Torlinie ab und verhinderte so einen Gegentreffer. Zwar verhängte Schiedsrichter Günter Perl (München) den fälligen Handelfmeter, jedoch blieb die Rote Karte gegen den tschechischen Nationalspieler aus.
"Wir konnten den Spieler nicht ausfindig machen", räumte der Unparteiische vor TV-Kameras ein. Fernsehbilder identifizieren den Tschechen jedoch eindeutig.
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Da der Elfmeter aber zu einem Torerfolg für den Aufsteiger führte, sei keine Ergebnisverfälschung herbeigeführt worden, wie der Kontrollausschuss am Montag bekannt gab. Von einem nachträglichen Verfahren gegen den Tschechen werde deshalb Abstand genommen.
Auch Boubacar Sanogo muss keine nachträgliche Sperre befürchten. Kevin McKenna gab nach der Partie an, von Sanogo angespukt worden zu sein. Dies sei die Ursache für die Rudelbildung in der 81. Minute gewesen sein, in deren Verlauf Demel mit der Roten Karte bestraft wurde.
Die Fernsehbilder lieferten jedoch keinerlei Belege für die Behauptungen des Cottbuser Kapitäns. Laut dem Kontrollausschuss würden somit keine objektiven Beweismittel vorliegen.
Demel allerdings wird auf jeden Fall für seine Tätlichkeit gesperrt werden.
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