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Hannover 96

Hannover 96

5
:
0

Halbzeitstand
3:0
Hertha BSC

Hertha BSC


HANNOVER 96
HERTHA BSC
15.
30.
45.



60.
75.
90.










Vinicius' Doppelpack der Grundstein zum Kantersieg

96 überrollt die Hertha

Hannover 96 deklassiert Hertha BSC Berlin mit 5:0 und versetzt den nach oben strebenden Hauptstädtern damit einen krassen Dämpfer. Dabei brillierte im ersten Durchgang keine der beiden Mannschaften. Erst in der zweiten Hälfte legten die Niedersachsen auch spielerisch zu und kamen gegen völlig überforderte Herthaner noch zu zwei weiteren Treffern.

Jerome Boateng
Debütantenball: Herthas Jerome Boateng hatte sich seinen ersten Profieinsatz sicher anders vorgestellt.
© dpaZoomansicht

96-Coach Dieter Hecking stellte nach dem 0:3 in Bremen gleich auf drei Positionen um: Zuraw, Bruggink und Stajner rotierten aus dem Team, für sie begannen Fahrenhorst, Cherundolo (nach Rot-Sperre wieder einsatzfähig) und Hashemian.

Die Berliner mussten im Vergleich zum 2:1-Erfolg gegen Wolfsburg hingegen auf zwei Positionen umstellen. Van Burik (Gelb-Sperre) und Simunic (angeschlagen) konnten nicht auflaufen, für sie brachte Falko Götz Routinier Schmidt sowie Jerome Boateng (Bundesliga-Debüt), den jüngeren Bruder Kevin Princes.

In einer sehr durchwachsenen Anfangsphase verging eine gute Viertelstunde, bis den Zuschauern in der AWD-Arena die erste Tormöglichkeit geboten wurde: Nach einem Eckball von der linken Seite brachte die Berliner Hintermannschaft das Leder nicht aus der Gefahrenzone, der im eigenen Strafraum aushelfende Gimenez drosch am Fünfmeterraum über das Spielgerät, und so war es schließlich der aufgerückte Vinicius, der aus vier Metern zur überraschenden Führung der Niedersachsen einschieben konnte (16.).

Trotz des frühen Treffers plätscherte die Partie jedoch auch in der Folge auf nur mäßigem Niveau vor sich hin. Insbesondere die Hertha zeigte wenig, offenbarte Abstimmungsschwierigkeiten in der Deckung und blieb in der Offensive ungefährlich.

Hannover hatte mehr vom Spiel und durch Hashemians sowie Rosenthals Fernschüsse (28., 32.) wenigstens Torchancen, auf Seiten der Gäste hingegen sprang bis auf einen deutlich neben den rechten Pfosten gesetzten Kopfball Pantelics (31.) gar nichts heraus.

Während aus dem Spiel nichts passierte, sorgten wenigstens die Standards für Unterhaltung. Nach 37 Minuten wurde der Hecking-Elf ein Eckball von der linken Seite zugesprochen und so stand es - wie aus heiterem Himmel - plötzlich 2:0: Huszti hatte die Flanke in den Strafraum geschlagen, Vinicius stand abermals völlig frei und konnte per Kopf aus sieben Metern nachlegen.

In der Berliner Hintermannschaft ging es nun drunter und drüber. Folgerichtig kamen die Niedersachsen kurz vor dem Halbzeitpfiff dann sogar noch zum dritten Treffer. Wieder war es Huszti, der von der linken Seite vorbereitete, Doppeltorschütze Vinicius verpasste noch, der andere Innenverteidiger Fahrenhorst lief jedoch in Position und erhöhte aus sieben Metern per Kopf zum 3:0 (45.).

Zur Pause führten die Niedersachsen deutlich, ohne sich im ersten Durchgang jedoch verausgabt zu haben. Berlin war in allen Belangen unterlegen, forderte die Truppe um Kapitän Lala zu keinem Zeitpunkt und präsentierte sich phasenweise desolat.

Nach dem Seitenwechsel steigerten sich die Hauptstädter kurzzeitig. Pantelic prüfte nach Dejagahs Zuspiel aus 13 Metern den weitgehend beschäftigungslosen Enke (56.), Hannover erstickte jegliche Berliner Offensivbemühungen jedoch sofort im Keim. Yankov konnte von der rechten Eckfahne flanken, Huszti verlängerte an den langen Pfosten und so war es dem dort lauernden Rosenthal vorbehalten, zum vierten Treffer nachzulegen (64.).

Treffsichere Abwehrrecken
Treffsichere Abwehrrecken: Vinicius und Fahrenhorst brachten Hannover schon früh auf die Siegerstraße.
© dpa

Die Gäste schienen spätestens jetzt zu resignieren, sinnbildlich dafür Lalas Aktion eine Viertelstunde vor dem Ende: Dabei schnappte sich der Albaner nahe des Anstoßkreises das Leder und ging auf und davon, spielte unbedrängt von sämtlichen Berliner Defensivakteuren am Strafraum noch Doppelpass mit dem eingewechselten Bruggink und vollstreckte schließlich aus zehn Metern - kein Gästeakteur störte den Kapitän auch nur ansatzweise (76.).

Die Hecking-Elf ließ es nun ruhig angehen und hielt den Ball vornehmlich in den eigenen Reihen. Die Gäste hingegen sendeten durch Gilbertos 19-Meter-Schuss kurz vor dem Ende noch einmal ein Lebenszeichen (86.), Enke tauchte jedoch ab und verhinderte mit seiner Parade den Ehrentreffer.

Bereits am Samstag stehen für beide Teams dann die nächsten Duelle an: Hannover muss dabei auf den Aachener Tivoli reisen, die Hertha indes kann zuhause gegen den HSV für Wiedergutmachung sorgen.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hannover 96
Aufstellung:
Enke (2) - 
Cherundolo (3) , 
Vinicius (1,5)        
Fahrenhorst (2)    
Tarnat (3) - 
Balitsch (3) , 
Lala (2)    
Rosenthal (2,5)        
Yankov (3)    
Huszti (1,5)        

Einwechslungen:
67. Bruggink für Yankov
72. Stajner für Rosenthal
79. Halfar für Huszti

Trainer:
Hecking
Hertha BSC
Aufstellung:
Ellegaard (4,5) - 
J. Boateng (4,5) , 
An. Schmidt (5) , 
Fathi (5) - 
Dardai (4,5) - 
Dejagah (5)    
Bastürk (6) , 
Gilberto (5) - 
Gimenez (5,5)    
Pantelic (5)    

Einwechslungen:
60. Lakic (5) für Gimenez
74. Neuendorf     für Pantelic

Trainer:
Götz

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Vinicius (16., Linksschuss, Fahrenhorst)
2:0
Vinicius (37., Kopfball, Huszti)
3:0
Fahrenhorst (45., Kopfball, Huszti)
4:0
Rosenthal (64., Linksschuss, Huszti)
5:0
Lala (76., Rechtsschuss, Bruggink)
Gelbe Karten
Hannover:
Huszti
(4. Gelbe Karte)
Hertha:
Dejagah
(2. Gelbe Karte)
,
Neuendorf
(5., gesperrt)

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Bürki, Roman
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3.
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4.
Jarstein, Rune
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Bredlow, Fabian
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Spielinfo

Anstoß:
31.01.2007 20:00 Uhr
Stadion:
AWD-Arena, Hannover
Zuschauer:
30584
Spielnote:  2
Chancenverhältnis:
10:4
Eckenverhältnis:
7:2
Schiedsrichter:
Markus Schmidt (Stuttgart)   Note 2
souverän in einem Spiel ohne große Herausforderungen.
Spieler des Spiels:
Vinicius
Der Brasilianer ließ im Verbund mit Fahrenhorst hinten nichts zu, sorgte mit seinen beiden Treffern früh für die Vorentscheidung.

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