Köln: FC feuert Latour - Gehrke Interimscoach
Schon unmittelbar nach der bitteren Niederlage hatte sich der Trainerwechsel angekündigt. Meier hatte auf Nachfrage offen gelassen, ob der Schweizer Trainer auch am Wochenende noch auf der Bank sitzen würde. Latour selbst gab sich hilflos: "Der Klub ist unter meiner Führung hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Ich weiß nicht, wie's weiter geht."
Bis eine Dauerlösung gefunden ist, soll Torwart- Trainer Holger Gehrke die Mannschaft zunächst als Interims-Coach übernehmen. Er wird beim Auswärtsspiel am Sonntag beim SC Freiburg auf der Bank sitzen.
Der Manager bestätigte, dass er am Morgen Christoph Daum an dessen Krankenbett aufgesucht hatte, um mit ihm Möglichkeiten einer Zusammenarbeit auszuloten. Aufgrund seiner Erkrankung (Hals-Operation) bat der ehemalige Kölner Trainer jedoch um Bedenkzeit. Auf einer eigens einberufenen Pressekonferenz am Samstagmorgen im St. Elisabeth Krankenhaus in Köln gab der 53-Jährige bekannt, dass er den "Geißböcken" im Moment nicht zur Verfügung stehe.
"Ich möchte auf keinen Fall mit dem 1. FC Köln spielen. Der Verein braucht eine schnelle Lösung", so Daum, der "für einen Zeitraum von mindestens drei Wochen nicht arbeitsfähig ist". Allerdings machte er dem FC dennoch Hoffnung: "Man kann sich in ein paar Wochen in Ruhe zusammensetzen, über die Rahmenbedingungen sprechen und sehen, welche Infrastruktur da ist. Und man muss sehen, wie es mit dem Aufbau einer Mannschaft aussieht, die in ein paar Jahren international spielen kann. Das sind alles Dinge, die noch abzuklären sind."
Am Donnerstagmorgen hatte Latour noch das Auslauf-Training seiner Mannschaft geleitet. Anschließend gab Meier die Entscheidung der Mannschaft bekannt. Auf der Pressekonferenz mit Meier und Latour erklärte der entlassene Coach, dass er noch immer überzeugt ist, dass er "die Kraft hätte, dieses Schiff wieder auf Kurs zu bringen". Er respektiere jedoch die Entscheidung des Klubs und wünscht dem FC, dass die hochgesteckten Ziele erreicht werden.
Hanspeter Latour kam am 3. Januar dieses Jahres als Nachfolger von Uwe Rapolder nach Köln. Es war die erste Auslandsstation für den Schweizer, der in der Heimat die Spitzenklubs FC Thun und Grasshopper Zürich betreute. Seine Bilanz in Köln blieb durchwachsen: In der Bundesliga-Rückrunde holte er in 17 Spielen vier Siege, sechs Unentschieden und sieben Niederlagen (25:32 Tore). In der zweiten Liga spielten die Kölner in elf Spielen nur 15 Zähler ein (vier Siege, drei Unentschieden, 18:14 Tore) und liegen fünf Zähler hinter einen Aufstiegsplatz auf Rang acht.
| Verein | Name | Datum | Position |
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08.02.12
Sturm
Freiburg: Nach 15 Ligaspielen wieder zu Niigata |
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31.01.12
Sturm
Stuttgart: Aufregung nach Wechsel zu Fulham |
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31.01.12
Mittelfeld
Regensburg: Der vierte Neue kommt aus Freiburg |
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