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Erzgebirge Aue

 - 

Hansa Rostock

 

3:0 (1:0)

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Erzgebirge Aue
Hansa Rostock
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.















Heimstarke Sachsen bezingen schwachen Aufstiegskandidaten

Aue lässt Rostock keine Chance

Dank einer engagierten und konzentrierten Leistung bezwang Erzgebirge Aue Hansa Rostock mit 3:0. Juskowiak, Ehlers und Klinka sorgten mit ihren Treffer für den vierten Auer Heimsieg in Folge und bescherten Hansa Rostock einen nun völlig missratenen Start in die Rückrunde.

Aues Tomasz Kos bewährt sich im Zweikampf mit Rostocks Marcel Schied (re.).
Aues Tomasz Kos bewährt sich im Zweikampf mit Rostocks Marcel Schied (re.).
© dpaZoomansicht

Aues Trainer Gerd Schädlich musste nach dem 1:1 gegen Unterhaching zwei Änderungen in der Startelf der Erzgebirger vornehmen. Für Kurth und Siradze liefen Geißler und der aus Straßburg geholte Rangelov auf. Rostocks Trainer Frank Pagelsdorf änderte seine Mannschaft im Vergleich zur bitteren 0:1-Heimniederlage gegen Freiburg gleich auf drei Positionen. Rydlewicz, Schied und Hähnge ersetzten Shapourzadeh, Hansen und Cetkovic.

Beim Aufwärmen vor dem Spiel hatte sich Aues Liebers verletzt, der durch Adamski ersetzt werden musste. Das hinderte die Sachsen jedoch nicht, von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft zu stellen. Die Gastgeber zeigten sich engagierter in den Zweikämpfen und wirkten in jeder Hinsicht agiler. Hansa agierte viel zu passiv und stand meist abwartend weit in der eigenen Hälfte.

Das druckvolle Spiel der Hausherren führte zwangsläufig zu ersten Möglichkeiten. Ein Kopfball von Kos nach einer Ecke von Heller (5.) strich noch knapp an am Rostocker Gehäuse vorbei. Vier Minuten später musste Schober erstmals mit vollem Einsatz gegen den alleine vor ihm stehenden Klinka retten.

Doch Hansa ignorierte diese Drohungen und überließ den Erzgebirgern weiterhin die Initiative. Rangelov und Kos konnten diese Freiheiten jedoch nicht nutzen. Der bulgarische Neuzugang scheiterte mit einem Flachschuss von der linken Strafraumkante und der Auer Abwehrrecke zielte mit seinem wuchtigen Kopfstoß beim anschließenden Eckball direkt in die Arme von Rostocks Schober (17.).

Von den Hansestädtern war in der Offensive nichts zu sehen. Lediglich nach Standardsituationen kam Gefahr für das Auer Tor auf. So stand nach einer Flanke von Beinlich und einem verunglückten Auer Abwehrversuch urplötzlich Schied alleine vor Keller, der aber schnell unten war und den Flachschuss aus kürzester Distanz parieren konnte (24.).

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Doch Aue blieb weiter am Drücker. Zunächst setzte Trehkopf einen Freistoß aus 20 Metern an den rechten Außenpfosten (29.). Im nächsten Angriff erzielte dann Juskowiak den zu diesem Zeitpunkt verdienten Führungstreffer. Rangelov wollte sich am Strafraumrand den Ball auf den linken Fuß legen und bugsierte ihn direkt in den Laufweg von Juskowiak, der mit seinem satten Schuss ins linke untere Eck Schober keine Abwehrchance gab. (30.).

Nach der Führung zogen sich die Hausherren nun etwas zurück, so dass nun auch die Rostocker etwas mehr Spielanteile bekamen. Doch weder Beinlich mit einem direkten Freistoß aus 20 Metern (38.), noch Schied per Flachschuß nach tollem Rahn-Zuspiel (43.) schafften es, Keller im Auer Tor zu überwinden.

Beide Teams kamen unverändert aus der Kabine. Die Zuschauer im Erzgebirgsstadion erlebten nun eine motiviertere Rostocker Mannschaft, die sich zunächst die Zähne an der starken Auer Defensive ausbiss. Aue zog sich nun weit zurück, war auf Kontermöglichkeiten aus und überließ den Rostockern jetzt die Spielkontrolle. Und hatte Glück. Nach einer tollen Rostocker Kombination durch das Mittelfeld wurde Kerns Treffer wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht anerkannt (59.).

Das Spiel verflachte nun, beide Mannschaften konnten sich weder in Szene setzen oder Torchancen herausarbeiten. Bis sich eine Viertelstunde vor Schluss die Ereignisse überschlugen. Hansas Stein wusste sich im eigenen Strafraum gegen Aues Klinka nur durch ein klares Foulspiel zu helfen. Den fälligen Strafstoß vergab jedoch Geißler per lässigem Lupfer ins linke Eck kläglich und Schober konnte den Ball zur Ecke lenken. Die zirkelte Heller direkt auf den Kopf von Ehlers, der aus vier Metern mühelos einnickte und doch noch die Führung ausbauen konnte (77.). Kurz darauf sorgte der agile Klinka für die endgültige Entscheidung: Nach schöner Vorarbeit von Rangelov traf der Auer Stürmer mit links ins rechte unter Eck (82.).

Auf Erzgebirge Aue wartet am kommenden Spieltag der nächste schwere Brocken mit dem Spiel gegen den MSV Duisburg. Hansa Rostock kann sich seinen eigenen Anhängern im Heimspiel gegen Greuther Fürth präsentieren und Punkte für den Aufstieg sammeln.

28.01.07
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Erzgebirge Aue
Aufstellung:
Keller (2) - 
Loose (3,5)    
Kos (3) , 
Ehlers (1,5)    
R. Trehkopf (2,5) - 
F. Heller (3,5)    
Geißler (4,5)    
Adamski (3) - 
Klinka (3)        
Juskowiak (3)        

Einwechslungen:
81. Dostalek     für Geißler
85. Siradze für Juskowiak
88. Demir für Klinka

Reservebank:
Bobel (Tor)
,
Hampf
,
Rupf

Trainer:
Schädlich
Hansa Rostock
Aufstellung:
Schober (3) - 
Langen (4) , 
K. Madsen (3,5) , 
Gledson (3,5)    
Stein (4) - 
Beinlich (3)    
Rydlewicz (4)    
C. Rahn (4) - 
Hähnge (4) - 
Schied (4)    
E. Kern (3,5)    

Einwechslungen:
64. Cetkovic für Schied
73. Shapourzadeh für Rydlewicz
90. Wagefeld für E. Kern

Trainer:
Pagelsdorf

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Juskowiak (30., Linksschuss, Rangelov)
2:0
Ehlers (78., Kopfball, F. Heller)
3:0
Klinka (82., Linksschuss, Rangelov)
Gelbe Karten
Aue:
Loose
(1. Gelbe Karte)
,
F. Heller
(4.)
,
Dostalek
(3.)
Rostock:
Beinlich
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Gledson
(3.)

Besondere Vorkommnisse
Schober hält Foulelfmeter von Geißler (78.)

Spielinfo

Anstoß:
28.01.2007 14:00 Uhr
Stadion:
Erzgebirgsstadion, Aue
Zuschauer:
14700
Schiedsrichter:
Markus Schmidt (Stuttgart)   Note 4,5
mit einigen kleineren Fehlern, verweigerte dem 1:1-Ausgleich (59.) zu Unrecht die Anerkennung.
Spieler des Spiels:
Uwe Ehlers
machte hinten dicht, entschied mit dem 2:0 die Partie.
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